Großübung Waldbrand
Großübung im Grafenbucher Forst

Am 10. Oktober 2009 übten eine Vielzahl von Feuerwehren aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Nürnberger Land und Neumarkt i. d. OPf. im Waldgebeit "Grafenbucher Forst" im Gemeindegebeit des Marktes Lauterhofen den Ernstfall.

Übungsannahme war, dass ein Fußgänger die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in Neumarkt über eine Rauchentwicklung im Grafenbucher Forst in der Nähe des Fortshauses informiert.

Aufgrund dieser Mitteilung löst die FEZ die Alarmstufe 2 (= mittlerer Brand) aus. Bei dieser Alarmstufe werden in diesem Fall die Feuerwehren Deinschwang und die Stützpunktwehr Lauterhofen mit den Führungskräften Kreisbrandinspektor Ulbrich und Kreisbrandmeister Häberl verständigt.
KBI Häberl übernahm unter Zuhilfenahme der UGÖEL des Landkreises Neumarkt mit Kräften der Feuerwehr Berg die Übungs-/Einsatzleitung.

Da nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte festgestellt wurde, dass es sich hierbei um einen größeren Waldbrand handelt, der sich weiter auszudehnen droht, wurde die Alarmstufe erhöht. Durch Erhöhung auf die Alarmstufe 3 (= Großbrand) wurden folgende Feuerwehren nachalamiert:
a) FF Traunfeld, FF Pettenhofen, FF Alfeld, FF Berg, KBR Gruber
b) FF Brunn, FF Engelsberg, FF Trautmannshofen, FF Gebertshofen, FF Pilsach, FF Laaber (blieb jedoch am Standort auf Bereitschaft), FF Dietkirchen, FF Litzlohe, FF Pfeffertshofen, FF Stöckelsberg, FF Oberölsbach, FF Sindlbach, FF Sengenthal, FF Neumarkt, FF Lieritzhofen, FF Schupf, FF Breitenbrunn, FF Kucha, FF Kainsbach, FF Eismannsberg, FF Popberg, FF Pfaffenhofen, FF Kastl.

Um die große Anzahl von Einsatfahrzeugen/-kräften koordiniert einsetzten zu können, wurde in Mettenhofen bei Deinschwang der Einsatzabschnitt  Bereitstellungsraum (Abschnittsführung durch Kdt. L. Spieß von der FF Engelsberg) eingerichtet. In diesem Bereitstellungsraum wurden durch die Einsatzleitung über die Einsatzabschnittsführung die einzelnen Feuerwehren bzw. Feuerwehrfahrzeuge abgerufen und den eingerichteten Einsatzabschnitten Löschwasserversorgung, Brandbekämpfung oder Versorgung zugewiesen und dort entsprechend eingesetzt.

Zur Brandbekämpfung wurde vom Einsatzabschnitt (EA) Löschwasser- versorgung (Abschnittsführung durch Kdt. R. Lehnerer, FF Alfeld)
a) eine über 2,5 km lange Schlauchleitung mit mehrern Pumpen aufgebaut,
     (=EUA I; Leitung durch Kdt. Moosburger, FF Pettenhofen)
b) ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen und Verwendung eines  Pufferspeichers, sowie 
     (=EUA II; Leitung durch Kdt. Kiefl, FF Gebertshofen)
c) ein Pendelverkehr mit Güllefässer zum Einnetzen der gefährdeten Waldränder eingerichtet.
      (=EUA III; Leitung durch Kdt. Ulm, FF Traunfeld)

Der EA Brandbekämpfung (Führung durch 2. Kdt. M. Eglmeier, FF Lauterhofen) wurde in 3 Unterabschnitte unterteilt.
a) Brandbekämpfung Richtung Forsthaus und Waldweg,
       (=EUA I; Leitung durch Kdt. Betz, FF Pilsach)
b) Brandbekämpfung Richtung Deinschwang und
       (=EUA II; Leitung durch GF St. Häberl, FF Lauterhofen)
c) Brandbekämpfung Richtung Traunfeld.
       (=EUA III; Leitung durch Kdt. Kerschensteiner, FF Deinschwang)

 
Als IV. Einsatzabschnitt (neben EA Bereitstellungsraum, EA  Löschwasser- versorgung und EA Brandbekämpfung) wurde der EA Versorgung (Führung durch 2. Kdt. März, FF Trautmannshofen) eingerichtet. Dieser Einsatzabschnitt war für die Versorgung der Einsatzkräfte auch aus medizinischer Sicht (mit Unterstützung der Schnellen Einsatzgruppe des BRK Neumarkt und dem Feuerwehrarzt Dr. G. Barth) zuständig.

Die zahlreichen anwesenden Ehrengäste, Politiker, Vertreter anderer Behörden und Presseverteter (eine namentliche Aufzählung würde den Rahmen hier sprengen) wurden durch eingeteilte Feuerwehrkräfte (GF Meier, KBM Mößler und GF Aigner) betreut. Es wurde hierzu im Feuerwehrhaus zu Traunfeld eine Präsentation mit Übungsdetails vorgeführt. Zugleich richtete der Bürgermeister der Marktgemeinde Lauterhofen Hr. P. Braun und der Kreisbrandrat G. Gruber Grußworte an die Gäste.
Im Anschluss wurden die Gäste mit Mehrzweckfahrzeugen durch das relativ große Übungsgebiet an die wichtigsten Stationen gefahren.

 
Die Großübung zeigte, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren unterschiedlicher Gemeinden und Landkreise, sowie mehrer Hilfsorganisationen (wie BRK, THW usw.) keine Probleme bereitet und die Feuerwehren auch in Zukunft gerüstet sind, solche Lagen zu meistern.
Ein solch reibungsloser Ablauf muss jedoch in Form von Übungen weiterhin trainiert werden.
Ein genaues Fazit kann jedoch erst nach der noch folgenden Abschlussbesprechung mit allen Abschnittsführern gezogen werden.

Zum Bericht des Kreisfeuerwehrverband Nürnberg


Bilder der FF Lauterhofen













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